Ostermarkt auf der Burg Plankenstein

Wann?     Samstag, 28.03.2026      10-18 Uhr      &      Sonntag, 29.03.2026     10-18 Uhr

Wo?     Burg Plankenstein, Plankenstein 1, 3242 Texingtal

Ich freue mich daß ich heuer erstmalig auch ein kleines, feines Plätzchen ergattert habe und für Euch vor Ort bin ;)


Der Ostermarkt auf der Burg Plankenstein im Texingtal, Niederösterreich, findet 2026 am Wochenende vor Ostern, dem Palmwochenende, statt und ist eine beliebte Tradition. Der Markt bietet Kunsthandwerk mit zahlreichen Ausstellern aus Kunst und Handwerk, regionale kulinarische Schmankerl und Köstlichkeiten, ein spezielles Kinderprogramm und musikalische Unterhaltung in historischem Ambiente. 

Der Eintritt ist üblicherweise frei. 

Die Burg ist für ihre einzigartige Atmosphäre bekannt und bietet mit ihrem Innen- und Außenbereich eine stimmungsvolle Kulisse für den Ostermarkt.

Näheres zur Burg Plankenstein

Vor Ort werden verschiedene Aktivitäten für Groß und Klein in und
um die Burg angeboten: Burgführungen, Schnitzeljagd, Ritterspiele, Ritteressen (auf Wunsch auch in mittelalterlicher Kleidung), Keramikstunden, Kletterpark (22 Routen von Grad 4 bis 8, Boulderfels), Fackelwanderungen, usw.
In unmittelbarer Umgebung locken viele Wander- und Radwege zur Erkundung. Auch Ausflüge in die Wachau oder zum Stift Melk sind ein tolles Erlebnis und innerhalb kurzer Zeit mit dem Auto erreichbar.
Die beliebte Bikerstrecke, welche sich vom Pielachtal ins Texingtal zieht, führt direkt an der Burg vorbei, wodurch sich die perfekte Gelegenheit für eine Rast oder Nächtigung bietet. Im gesamten Areal
der Burg Plankenstein sind auch Hunde herzlich willkommen!



Alle Wege führen zur Burg Plankenstein.

Mitten im Herzen des Mostviertels erwarten Sie Erholung & Erlebnis an einem geschichtsträchtigen Ort.

Mit dem eigenen PKW:

Von Wien kommend mit dem Auto über die Westautobahn A1 bis Abfahrt Loosdorf. Bei der Ausfahrt nach Links Richtung Hürm. Danach immer der Landesstraße nach über Hürm und Kilb nach Kirnberg. Links abbiegend den Pfeilen "Burg Plankenstein" folgend, Durchfahrt durch Texing. Ca. 3 Minuten nach dem Ortsende von Texing erreichen Sie den Ortsteil Plankenstein, wo Sie linker Hand die Abzweigung zur Burg nehmen. Burg Plankenstein thront hoch oben am Felsen und ist dem Ortsende von Texing bereits sichtbar.

Von Linz kommend mit dem Auto über die Westautobahn A1 bis Abfahrt Ybbs. Beim Kreisverkehr nehmen Sie die 3. Ausfahrt Richtung Ybbs an der Donau und fahren auf der B25 in Richtung Wieselburg. Nach der Durchfahrt von Wieselburg und Purgstall an der Erlauf links abbiegen Richtung Oberndorf an der Melk bzw. St. Georgen an der Leys. Nach ca. 10 Minuten Fahrtzeit erreichen Sie rechter Hand im Ortsteil Plankenstein die Abzweigung zur Burg.


Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Leider ist die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz mit Bussen vor allem am Wochenende, Feiertagen und in den Ferien nicht gegeben. Wochentags fahren Busse zwischen Texing und Loosdorf, die dem Schülerverkehr dienen.

Mit der Bahn erreichen Sie die Bahnhöfe Loosdorf, Melk, Scheibbs oder Kirchberg an der Pielach (Mariazellerbahn).

Mit dem Flugzeug:

Entfernung Flughafen Wien-Schwechat 131 km Entfernung Flughafen Linz 108 km.


Mit dem Elektroauto:

Unsere 2 Ladestationen direkt vor dem Burgtor erwarten Ihr Strom-hungriges Fahrzeug. 

die Geschichte der Burg

Die Plankensteiner waren Ritter, das heißt berittene Soldaten, die auf einem Felssporn in gut verteidigbarer Lage ein festes Haus aus Kalkstein (dieser ist weiß bzw. blanc, wie man damals sagte) bauten und 1186 urkundlich erwähnt wurden. Als die Renaissance an die Stelle der Gotik trat, geschah der großzügige Ausbau der Burg zum Renaissanceschloss.

1571 erwarb Sigismund von Malenthein Plankenstein. Die Malenthein

waren, wie viele Adelige zu dieser Zeit, Protestanten. Die Seccomalereien in

unserer Kapelle aus dem 16. Jahrhundert werden der protestantischen Zeit

zugeschrieben. 1597 erbte sein Sohn Lorenz von Malenthein die Burg.

1635 wurden die Malenthein des Landes verwiesen und verkauften an die Tattenbach.

1655 finden wir die Grafen Kunitz als Besitzer von Plankenstein. Der junge

Johann Ludwig von Kunitz ließ südlich des Schlosses und hinauf zum Ötscherblick,

barocke Gärten anlegen und einer der wasserspeienden Löwen im Hof trägt die Aufschrift:

anno 1701 hab ich Johann Ludwig Herr von Kunitz und Weissenburg, disen Garten

erbauen lassen".

1713 erwarb Bartholomäus Freiherr von Tinti, er war Salzamtmann

von Böhmen und Mähren, drei Schlösser; Plankenstein, Schallaburg und

Enzersdorf an der Fischa. Er starb 1757 im Alter von 96 Jahren auf Plankenstein.
Von da an begann der Verfall der Burg. Seine Nachkommen wohnten längst auf der Schallaburg

und Plankenstein verfiel komplett. Die Chronik von 1800 meint hierzu: Plankenstein, zu Anfang des Jahrhunderts noch ein wohlerhaltenes Schloss, wurde Stück für Stück seiner Einrichtung, endlich sogar seiner Fenster und Türen beraubt.

In den Prunkgemächern trieben Wind und Wetter ihr Spiel, die Gemäuer barsten, die Dächer sanken ein und in wenigen Jahrzehnten war das Schloss eine Ruine. Plankenstein ließ sich nicht mehr richten, da die allernötigste Restaurierung unverhältnismäßig hohe Kosten verursacht hätte. Doch wurde daran wenigstens soviel getan, daß Kirche, Schule, Pfarrers- und Schullehrerwohnung in der Schloßruine Platz fanden. Was 1975 übrig blieb, nachdem die Schule und Kirche Jahrzehnte ausgezogen waren, ist kaum vorstellbar.

1975 erwarb der Architekt Ing. Peter Trimbacher die Schlossruine. Mit einem eingearbeiteten Team ging Herr Trimbacher an die Arbeit und schaffte bis Oktober das Hauptdach zu schließen und decken zu lassen, was nicht zu früh war, da damals jährlich ganze Mauerzüge von dem brüchigen Kalkstein einstürzten. Auch die Reparatur der Fassade schaffte Trimbacher. Mit der Erlangung einer Gastgewerbekonzession konnte Trimbacher kleine Imbisse und Getränke an Gäste, welche auf Führungen warteten, ausschenken und mit dem eingenommenen Geld 40 Zimmer und Seminarräume errichten. Nicht nur viel Arbeit sondern auch mindestens 15 Millionen Schilling hat es gekostet, das alles wieder instand zu setzen und aufzubauen.​

2010 hat sich Herr Erich Podstatny, ein erfolgreicher Wiener Unternehmer, seinen Kindheitstraum erfüllt und die Burg Plankenstein, auf der er Jahre zuvor zu einer Silvesterfeier eingeladen war, gekauft. "Es ist eine Herausforderung, aber ich habe die Liebe und die wirtschaftliche Kraft. Die Burg soll wieder leben!" Herr Podstatny brennt darauf, den mittelalterlichen Flair wieder nach Plankenstein zu bringen. In den letzten 10 Jahren hat er die Burg mit viel Liebe zum Detail wieder aufgebaut.